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TEN SING-Festival 2002, Tranby, Norwegen

Am 6.2. (Mittwoch) haben wir uns (wie jedesmal, wenn wir irgendwo hinfahren) vor dem Gemeindehaus versammelt und sind diesmal sogar pünktlich 17:00 Uhr losgekommen. Die Busfahrt dauerte dann erstmal bis Donnerstag früh 7:00 Uhr, dann sind wir in Frederikshavn/Dänemark auf die Fähre nach Oslo gestiegen, die allerdings erst 10:00 Uhr abgelegt hat. Die folgenden 8 Stunden Fährfahrt waren eher langweilig. Kurz bevor wir in Oslo ankamen haben wir dann auf der Fähre einen ehemaligen TEN SINGer von Lier TEN SING (Norwegen) getroffen, mit dem wir uns dann noch ein Stück unterhalten haben... Zum Schluss haben wir die ganze Fähre unterhalten, weil er uns gebeten hat, was für ihn zu singen. Nach einer weiteren Stunde Busfahrt sind wir dann im Gemeindehaus in Tranby (ungefähr eine Stunde westlich von Oslo) angekommen, wo wir unsere erste Nacht verbrachten... Kurz nach dem Abendessen sind wir dann auch alle todmüde in unsere Schlafsäcke gekrochen (im Bus schlafen war nicht wirklich bequem...)
Freitag früh sind wir dann nach Oslo in ein Museum gefahren... Allerdings war dieses jene nicht so langweilig, wie ich es befürchtet habe... Am Nachmittag sind wir in die Innenstadt von Oslo, um uns die ein wenig anzuschauen... Irgendwie schon schön, obwohl ich nicht sagen kann, was mir da so toll gefallen hat.
Auf dem Rückweg nach Tranby haben wir dann noch am Liertoppen (ein riesiges Einkaufszentrum) gehalten, wo sich die meisten Leute mit Sjokade (eine ganz leckere Verwandtschaft von Nutella!) und Caramelkäse eingedeckt haben. Am Freitagabend ging's dann zum eigentlichen Höhepunkt und weswegen wir eigentlich nach Norwegen gefahren sind: Zum TEN SING-Festival nach Lier. Bei der Begrüßungsveranstaltung gab's dann schonmal den ersten Schock: Alles wurde nur auf norwegisch erzählt, von dem wir alle keinen Plan haben. Aber wir haben schnell Leute gefunden, die des Englischen oder/und des Deutschen mächtig waren und für uns das ganze Wochenende übersetzt haben... Freitagabend ist aber nix großes mehr passiert, es gab noch Abendessen (wobei mir aufgefallen ist, entweder ist alles extrem süß oder extrem salzig) und man konnte sich in die Workshops, die für Samstagnachmittag geplant waren, einschreiben. Ich hab mich für Stomp entschieden: Musik machen auf Haushaltsgegenständen, wie z.B. Mülltonnen. Irgendwann kurz nach 2:00 Uhr nachts sind wir dann endlich zum Schlafen gekommen.
Samstag früh war Massenchorprobe (ein Chor von 200 TEN SINGern ist was schönes, wenn man ihn nicht leiten muss...), allerdings kannten wir die Lieder alle vorher nicht (und haben sie jetzt dafür um so lieber). Anschließend waren dann 4 Stunden Workshopzeit (warmes "Mittagessen" gibt's in Norwegen erst abends). Hat mächtig Spaß gemacht und auch echt gut geklungen. Nach den Workshops war dann Solidaritätsmarkt. Da bietet jede TEN SING-Gruppe irgendwelche Dienstleistungen oder Sachen zum Verkauf an. Das gesammelte Geld kommt dann einem wohltätigen Zweck zugute. Diesmal war das ein Aufbauprojekt des CVJM Bangladesch für Straßenkinder. Wieviel Geld sie letztendlich zusammenbekommen haben, hab ich allerdings leider nicht verstanden...
Naja, dann kam der große Augenblick; wir sollten unsere Gruppe vor den anderen vorstellen. War alles sehr gut geplant, nur hatten wir bis auf unseren Keyboarder keine Band mit. Die haben wir uns dann kurzerhand aus anderen Bandleuten zusammengebastelt, hat auch sehr gut harmoniert und vor allem funktioniert. Gespielt haben wir dann "I will survive", unsere Tanzleuts haben einen Mix von zwei Tänzen aufgeführt (im übrigen genau den vom Geburtstag) und zum guten Schluss von DC Talk "In the light", eines der bekanntesten und beliebtesten TEN SING-Lieder überhaupt... Klar, dass das dort auch alle kannten...
Schlafzeit hat sich in dieser Nacht wohl auf um 3:00 Uhr verschoben, da noch ein ewig langer Abendabschluss abgehalten wurde... Dafür durften wir aber am Sonntag auch bis 9:00 Uhr schlafen. Nach dem Frühstück gab's einen echt genialen Jugendgottesdienst, bloß leider hab ich von der Predigt wiedermal nicht unbedingt viel verstanden... Innerhalb dieses Gottesdienstes haben dann auch sämtliche Workshops das aufgeführt, was sie in ihrer Zeit am Samstag auf die Beine gestellt haben. Dann war große Verabschiedung, aufräumen und zurück nach Oslo zur Fähre fahren...

Ich muss sagen, wie haben uns sehr gut verständigen können, die meisten Leute haben in der Schule deutsch als zweite Fremdsprache gehabt und Englisch konnten eh alle. Auch die wichtigsten Sachen auf norwegisch hat man mit der Zeit verstanden...
Rückzu hat die Fähre kurz nach 20:00 Uhr abgelegt (Oslo bei Nacht ist wunderschön!) und wir haben 12 Stunden bis nach Frederikshavn gebraucht. Das heißt, wir haben auf der Fähre geschlafen, was bei aufkommendem Sturm gar nicht so einfach ist. Aber man gewöhnt sich ja an alles...
Dreiviertel acht ging's dann früh gleich mit dem Bus wieder weiter... Die ersten drei Stunden haben wir noch geschlafen, nach der ersten Rast haben wir uns dann "Der Schuh des Manitu" reingezogen...
Montagabend halb zehn waren wir wieder in Zeulenroda und kurze Zeit später ich in meinem Bett...  :-)
Im übrigen kam ich mir tagelang vor, als wäre ich noch auf der Fähre, denn mit der Zeit gewöhnt sich der Körper ja doch an das ständige Geschaukel. Am extremsten war dieser Zustand aber kurz nach der Ankunft hier...

  (c) kk 2002

Und außerdem gibt's ein riesiges Fotoalbum mit über 300 Bildern! Viel Spaß beim Anschauen!



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